Die Senkung des Energiebedarfs von heute rund 6000 Watt pro Kopf auf 2000 Watt und eine Energieversorgung, die zu Dreivierteln von Erneuerbaren gedeckt wird – diese Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft geben eine Richtschnur für die nachhaltige Energiezukunft der Schweiz. Besonders im Licht der laufenden AKW Debatte haben diese Ziele zusätzlich an Bedeutung gewonnen.
Bis zur 2000-Watt-Gesellschaft ist es allerdings noch ein weiter Weg. Eine Voraussetzung sind nicht nur energetisch optimierte Bauten. Gleichermassen wichtig sind ein nachhaltiges Mobilitätsmanagement, städtische Verdichtung, die Verschränkung von Wohnen und Arbeiten, effiziente Prozesse in der Industrie oder das Konsumverhalten. Zwar hat die 2000-Watt-Gesellschaft in vielen Städten und Gemeinden bereits Einzug gefunden und Leuchtturmprojekte wurden realisiert. Doch wie weit sind wir wirklich? Wie kommen wir mit Effizienzmassnahmen und erneuerbaren Energien ans Ziel? Wie viel Suffizienz ist nötig? Und welche wirtschaftlichen Effekte sind zu erwarten?